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ABLAUFSKIZZE:

Geschlechtsbewusste Pädagogik –
Jungenförderung in der Schule

 

Der  geschlechtsbewusste Blick auf die Schülerinnen und Schüler kann den Alltag der Lehrkräfte und pädagogischen MitarbeiterInnen enorm erleichtern. Werden die unterschiedlichen Interessen, Bedürfnisse, und „Reifefenster“ berücksichtigt, lassen sich Lernleistungen verbessern und Handlungsspielräume für die Kinder und PädagogInnen erweitern. Eine Pädagogik, die die Kategorie Geschlecht unberücksichtigt lässt, läuft Gefahr an Wirksamkeit zu verlieren.
Jungen sind im Durchschnitt später schulreif als Mädchen, bleiben häufiger sitzen und besuchen häufiger Förderschulen. Neben dem schlechten schulischen Abschneiden fallen Jungen häufiger durch ihr Verhalten auf.
Auf diesem Hintergrund nimmt die pädagogische Fortbildung „Förderung von Jungen“ die Situation von Jungen in den Blick.
Es werden die Themen: Geschlecht und Sozialisation, Bedürfnisse und Sehnsüchte, Kommunikation und Konfliktverhalten von Jungen thematisiert.
Es wird sowohl handlungsorientiert in Arbeitsgruppen als auch plenar gearbeitet und diskutiert. Die Bereitschaft zur Selbstreflexion wird vorausgesetzt [weiter lesen]

 

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bewusst
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Exposé:

Studientag:

„Konfrontative Pädagogik und
Gewaltprävention
in der Schule“

Konzept und Leitung:
Erwin Germscheid

Kontakt:
Germscheid-Concept
„Alte Schule“
Neitzerter Str. 10
57639 Rodenbach
02684-958260

 

In der Schule werden alle Akteure täglich mit Regelbrüchen, Grenzüberschreitungen und eskalierenden Gewaltsituationen konfrontiert. Viele Lehrerinnen und Lehrer sind verunsichert oder gar verängstigt und reagieren instinktiv und impulsiv.

Die eigenen Kompetenzen zur Aufarbeitung von Situationen, die eskaliert sind und dem gewaltbereitem Verhalten der Schüler/innen, wird von Lehrkräften als eher unzureichend beschrieben.
Wir ermutigen Lehrkräfte dazu, im frühen Stadium der Symptomatik von Grenz- und Regelüberschreitungen, auf einen institutionellen Ordnungsrahmen und Verstärkersysteme zurück zu greifen.
Beharrlichkeit und Präsenz gepaart mit einer wertschätzenden direkten Ansprache verdeutlichen den grenzüberschreitenden Schülern die klare pädagogische Linie.  
Unterstützungssysteme innerhalb der Schule und „Schulterschluss“ im Kollegium sind wichtige Voraussetzungen für eine institutionalisierte Gewaltprävention.
Im Sinne des Opferschutzes muss seitens des Lehrerkollegiums schon früh -auch gegen subtile Arten der Gewalt- im Klassenverband interveniert werden.

Langfristig können Ohnmachtsgefühle und Gefühle von Hilflosigkeit zu Frustration, Resignation und psychosomatischen Erkrankungen bei Lehrkräften führen.

Dieser Studientag soll Möglichkeiten aufzeigen, Sicherheit im eigenen Handlungsspektrum zu entwickeln, ohne dabei zur Selbstüberschätzung zu verleiten.
 „Grenzen setzen“ und Konfrontation der gewaltbereiten Schülerinnen und Schüler mit ihren Taten werden trainiert: „Wann und wie interveniere ich? Welches Interventionskonzept gibt es an unserer Schule? Wie sieht unser Ordnungsrahmen aus? Was bedeutet für mich Gewalt?“ sind mögliche Fragestellungen auf die wir eingehen werden.

Die Teilnehmer/innen sind zur aktiven Teilnahme eingeladen und aufgefordert.
Die Trainings- und Lernsituation baut auf gegenseitigem Respekt,  bei gleichzeitiger Bereitschaft zu selbstreflexivem Handeln auf. Bei Interesse sollte ein Ergebnis der Veranstaltung sein, eine kollegiale Beratungsgruppe zum Thema einzurichten [weiter lesen]

 

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