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Verhaltens- und
Sozialkompetenztraining (VST)
für männliche Jugendliche und junge männliche Erwachsene mit dissozialem Verhalten

 

1. Einleitung

Unser Verhaltens- und Sozialkompetenztraining (VST) stellt eine Modifizierung der klassischen Coolness- und Anti-Gewalttrainings dar.
Die Modifizierung besteht aus einer Erhöhung der Zahl der leitenden, speziell ausgebildeten Trainern, der Deliktvielfalt der Teilnehmer und der Kombination von Inhalten.
Die intensive Betreuung sowie die engmaschige Kontrolle der Umsetzung erarbeiteter Verhaltensmuster durch das Trainerteam in Schule, Arbeitsstelle, Familie und Peer Group der Teilnehmenden zeichnet das Konzept aus und gewährleistet einen nachhaltigen Erfolg.

 

2. Zielsetzung

  1. Die Teilnehmer ändern ihr bisher gezeigtes dissoziales Verhalten.
  2. Die Teilnehmer wenden die erlernten prosozialen Verhaltensweisen im Alltag an.
  3. Die Teilnehmer haben ihre Verantwortung für ihr delinquentes Verhalten erkannt, akzeptiert und verzichten auf Rechtfertigungen und Verharmlosungen ihrer Taten.
  4. Die Teilnehmer kennen alternative Handlungsstrategien und haben diese eingeübt.
  5. Es wurden Möglichkeiten der Wiedergutmachung erarbeitet.

 

Das alles erreichen die Teilnehmenden durch die intensive Mitarbeit in dem angebotenen, ca. drei monatigen Verhaltens- und Sozialkompetenztraining.

 

3. Thematische Schwerpunkte

  • Opferempathie und Opferperspektive
  • Rechtfertigungs- und Neutralisierungsstrategien
  • Verantwortungsübernahme
  • Prosoziale Verhaltensweisen und Einsatz für die Allgemeinheit

Durch die ganzheitliche Vermittlung von Aspekten der Opferperspektive sowie der unmittelbaren Konfrontation mit der Straftat (vgl. Methoden) werden bisherige Rechtfertigungs- und Neutralisierungsstrategien der Teilnehmenden aufgedeckt und bearbeitet.
Danach werden gewaltfreie Verhaltensweisen, erprobt und trainiert. Dazu werden reale Situationen konstruiert und simuliert, die bisher im Leben der VST-Teilnehmer zu Grenzüberschreitungen führten.
Der Lebenskontext jedes einzelnen Jugendlichen steht bei der Einübung neuer erwünschter Verhaltensweisen im Vordergrund.

Die im VST praktizierte Wahrnehmungsschulung (Wann werde ich aggressiv? Wo und wie spüre ich das?) und das Erarbeiten einer individuellen Provokationshierarchie, führen dazu, dass die Jugendlichen bislang automatisierte Gewalthandlungen in Frage stellen (Kosten-Nutzen-Analyse). Neue, erfolgreiche Schlichtungs- und Deeskalationsstrategien erweitern das Verhaltensspektrum der Teilnehmer [weiter lesen]

 

Das gesamte EXPOSÈ mit allen Informationen:

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